Gemeinsame Stellungnahme der Mehrheitsfraktionen (SP, PFF, ProDG)
Grenz-Echo stellt Ernennung von Louis Siquet zum Senator in Frage
Obschon die Mehrheitsfraktionen der einhelligen Meinung sind, dass die aufgeworfene Frage nur sehr wenig mit den augenblicklichen Alltagssorgen der Menschen zu tun hat, haben sie auf Vorschlag des SP-Fraktionsvorsitzenden, Charles Servaty, gemeinsam zur Frage des Grenz-Echo-Chefredakteurs Stellung bezogen. Es war den Mehrheitsfraktionen wichtig, zum einen Geschlossenheit zu demonstrieren und zum anderen die Ernennung von Louis Siquet geschlossen zu verteidigen. Die Frage des Grenz-Echo lautete: „Ist Louis Siquet für Sie der geeignete Kandidat für den Posten des Gemeinschaftssenators?“
Hier nun die Stellungnahme der Mehrheitsfraktionen im Wortlaut:
Bilanz zieht der Wähler!
Tja, was soll denn diese Frage? Sie fällt doch nicht unter die Rubrik „seriöser Journalismus“!? Politische Entscheidungen fallen in einer Demokratie immer noch in den zuständigen Parlamenten /Regierungen – und nicht in einem populistischen Scherbengericht. Oder wird demnächst per Knopfdruck abgestimmt über die Frage: „Ist G. Cremer als Chefredakteur geeignet?“ Im Klartext: wieso sollte L. Siquet heute nicht genau so geeignet sein wie B. Collas bisher oder L. Siquet früher oder H. Chantraine noch früher? Über die Leistungsbilanz befindet am Ende der Wähler. |
| Für die ProDG-Fraktion, |
Für die SP-Fraktion, |
Für die PFF-Fraktion, |
| Gerhard PALM. |
Charles SERVATY. |
Ferdel SCHRÖDER. |
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