Buchvorschlag
„Es war wie Hexenjagd“ von Gisela Schwarze
Die vergessene Verfolgung ganz normaler Frauen im Zweiten Weltkrieg
Klappentext
Es geht um eine grausame Zeit, die Zeit der Gestapo und ihrer zahllosen (in diesem Buch beschriebenen weiblichen) Opfer.
„Nur wenige wurden rehabilitiert. Die andern beschimpfte man auch nach dem Krieg als Flittchen, Polenhure, Russenliebchen. Hunderte ganz normale, meist jugendliche Frauen, von Nachbarn oder Kollegen denunziert, landeten im Konzentrationslager, weil sie einem Fremdarbeiter zugelächelt oder ihm ein Butterbrot zugesteckt hatten. Die Gestapo erprügelte Unterschriften für Geständnisse, in denen fast immer ein unsittliches Verhältnis zugegeben wurde und die die Beschuldigten nicht einmal lesen durften. Die Autorin Gisela Schwarze hat dem Schicksal dieser Frauen nachgespürt, es engagiert und historisch fundiert aufgearbeitet. Sie zeigt, wie tief sich Spitzelei, sexueller Neid und Unmenschlichkeit in das Alltagsleben der Deutschen fraßen, wo sie weit bis nach dem Kriege haften blieben.“
Praktische Infos
Autorin: Gisela Schwarze
Buchtitel: Es war wie Hexenjagd
Verlag: Ardey-Verlag
Preis: ca. 19,90 €

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