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Stadtrat vom 12.04.2010
Frage des Eupener Stadtverordneten, Arthur Spoden,
an den Sozialschöffen, Herrn Patrick Meyer

« Die Gewerkschaften wollen den totalen Krieg » - verlautete es in einer Stellungnahme der ÖSHZ-Verantwortlichen zu den Forderungen der Gewerkschaften bzgl. der Gleichbehandlung der Mitarbeiter des Altenheims und der anderen ÖSHZ-Einrichtungen. Es geht um die erhöhte Jahresendprämie von 150 €, die alle anderen ÖSHZ-Angestellten bereits erhalten, sowie um die viel zitierte Attraktivitätsprämie.

In unseren Augen sind die Forderungen, gemessen an der Verantwortung und der Schwere der Aufgabe der Betreuung alter Menschen, keinesfalls überzogen.

Hierzu meine Fragen:

Aus welchem Grund wird die Attraktivitätsprämie mit den anderen, legitimen Forderungen des Pflegepersonals aufgerechnet? Die Erklärung, dies geschehe aus Spargründen, kann doch wohl nicht ernst gemeint sein.

Wäre es angesichts der Tatsache, dass das LIKIV sowohl die gesamte Attraktivitätsprämie als auch die "einfache" Jahresendprämie des Altenheim-Personals zu 100% zahlt, nicht angebracht, endlich die einzig richtige Entscheidung zu treffen, dem gesamten ÖSHZ-Personal die zusätzlichen 150 €/Jahr auszuzahlen?

Weshalb wird eine Prämie, die den Personalmitgliedern des Alten- und Pflegeheims aufgrund der besonderen Anforderungen ihres Berufs von Rechts wegen zusteht und die der Stadt keinen Cent kostet, mit allen anderen Lohnkomponenten in einen Topf geworfen?

Wie ist der aktuelle Stand in dieser Streitfrage?

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Arthur Spoden
Stadtverordneter