Frage des Stadtabgeordneten, Arthur Spoden, an den zuständigen Schöffen
Problem der Lagerung von Erdaushub
In Eupen besteht ein Problem mit der Entsorgung, oder besser gesagt, Lagerung von Erdaushub. Es gibt nämlich immer weniger Möglichkeiten, diesen im Großraum Eupen zu entsorgen.
Wer entsorgen will, der muss z.B. bis nach Fleron fahren. Dabei handelt es sich wohlgemerkt um nicht kontaminiertes Erdreich.
Für kontaminiertes Erdreich könnte ich ja noch verstehen, dass eine spezifische Entsorgung notwendig ist. Warum aber auch für nicht kontaminiertes Erdreich ?
Diese Entsorgung kostet sowohl Zeit als auch Geld. So müssen für die Entsorgung von 10-12 m³ Erdaushub zwischen 300 und 350 € hingeblättert werden. Bei einer Entsorgung in unmittelbarer Nähe könnten die Kosten auf 80 bis 100 € gesenkt werden. All das muss der Eupener Bürger aus seiner Tasche bezahlen.
Für die Unternehmen des Bereichs Gartenbau oder des Häuserbaus stellt dies ebenfalls ein Problem dar. Sie haben ihre Preise vor 6 bis 12 Monaten kalkuliert, sind an diese Preise gebunden und sehen sich nun mit einer erheblichen Verteuerung konfrontiert – denn zu den Auflagen der Stadt und der Wallonischen Region gibt es z.Z. keine Alternativen.
Daher bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
- Durch wen genau wird das Problem verursacht? Durch das „décret-sol“ der Wallonischen Region, das von Minister Lutgen durchgesetzt wurde ?
- Wie stehen Sie zu dem Problem? Ist es Ihnen bekannt? Wie dringend ist eine Lösung?
- Wie kann Abhilfe geschaffen werden?
Mit freundlichen Grüßen,
Arthur Spoden
Stadtverordneter |