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Werner Baumgarten befragt den Eupener Tourismusschöffen
Drastischer Einbruch bei den Übernachtungszahlen

Im Bericht der Tageszeitung Grenz-Echo vom 28. April 2010 anlässlich der Generalversammlung des Verkehrsvereins Eupen  sind laut Aussage des Vorsitzenden die Übernachtungszahlen in der Tourismusbranche drastisch eingebrochen. Von dieser weltweit greifenden Tatsache können Ihrer Aussage nach „Themenparks, Naherholungsgebiete und Wellness - Angebote „ profitieren.

Ich möchte Ihnen als Experte auf diesem Gebiet sicher nicht widersprechen, aber die Frage nach den daraus resultierenden Aufgaben auf dem Gebiet der Stadt Eupen stellen. Wie wird die Stadt sich auf diese sich verändernde Form des Tourismus einstellen?

Die von Ihnen zitierten Projekte auf dem Stadtgebiet stehen zwar alle auf dem Wunschzettel der Mehrheit, sind aber in der Realität meist auf dem Stand der „Wünsche“ zurück geblieben.

Wenn man auf dem Gebiet der Naherholung Erfolge erzielen will, dann braucht man neben dem von Ihnen zitierten Wellness- Angebot vor allem Übernachtungsmöglichkeiten. Wo steht da die Stadt Eupen? Gibt es Kontakte zu Hotelpromotoren? Warum wandern diese von Eupen in andere Gemeinden im Norden der  DG ab? Gibt es konkrete Maßnahmen, Anwohner mit Prämien zu motivieren, in der Stadt Gästezimmer anzubieten? Was gedenkt der Tourismusschöffe noch bis zum Ende der jetzigen Legislatur zu tun, um von der jetzigen Entwicklung im Tourismus zu profitieren?  

Mit freundlichen Grüßen,

Werner Baumgarten
Stadtverordneter