PDG-Plenarsitzung vom 28. Juni 2010
Haushaltsanpassung 2010
Stellungnahme Charles SERVATY, Vorsitzender der SP-Fraktion
Vergleich mit Ursprungshaushalt: Positiv
- Reduzierung der krisenbedingten Neuverschuldung
° 11 statt 14 Millionen € in 2010
° 59 statt 66 Millionen € bis 2015
- Die mit dem Föderalstaat vereinbarte Norm des Hohen Finanzrates erreicht
- Den positiven Trend nicht gefährden (z.B. AS Eupen: Investitionen ermöglichen - ohne Einschnitte in den Bereichen Soziales oder Unterricht – oder auf Ebene anderer Gemeinden)
Mit den Auswirkungen der Krise verantwortungsvoll umgegangen:
- Gegengesteuert statt Panik gesät
- Haushalt ausgeglichen
- Bewährtes fortgeführt (Gesundheit, Soziales, Unterricht, Ausbildung)
- Infrastrukturprojekte vorangetrieben
- Verpflichtungen gegenüber Einrichtungen und Gemeinden eingehalten
- Entlassungen vermieden und neue Mittel für Beschäftigung bereitgestellt
Wichtige Akzente im Sozialbereich:
- Häusliche Versorgung
- Wohnungsanpassungen für Senioren
- Bau und Ausstattung der Krankenhäuser
Bevorstehende Staatsreform:
- Zur Lage in Belgien: Eine Staatskrise nicht unnötig herbeireden!
- Zur Lage in der D.G.: Vertrauen in die eigene Zuversicht aber wachsam!
Anstehende Verhandlungen: Unsere Haltung sollte eine ‚resolut selbstbewusste’ sein! Motto: ‚Bereit’ für die Aufgaben, die künftig nicht mehr auf föderaler Ebene geregelt werden.
FAZIT: Wachsame Zuversicht!
- In Sachen Haushalt: Nach wie vor!
- In Sachen Staatsreform: Mehr denn je!
Charles Servaty |