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Sandra Schrauben
Sandra Schrauben kandidiert für den Senat
„Für eine gerechtere und solidarische Gesellschaft!“
Das langjährige SP-Mitglied, Sandra Schrauben, hat sich dazu entschlossen, für den Senat zu kandidieren. Sandra ist 37 Jahre alt (Jahrgang 1972), verheiratet und Mutter von 2 Söhnen im Alter von 5 und 7 Jahren. Sie arbeitet als Büroangestellte und hat vor einigen Jahren eine Zusatzausbildung in psychologischer Beratung absolviert. Sandra ist Leiterin der SP-Frauengruppe. Ihre Interessen liegen hauptsächlich im Sozialen Bereich. Besonders wichtig ist ihr die Familie, bei der auch ihre Katze nicht fehlen darf.
Wir stellten Sandra kurz nach ihrer Nominierung zwei Fragen bezüglich ihres Engagements für den Senat. Lesen Sie nun ihre Antworten.


Warum das Engagement im Senat?
Es hat mich zutiefst erschrocken, wie vehement die politische Krise in den letzten Wochen durchgeschlagen ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass so weit verbreitet und in einer solch radikalen Form eine Spaltung Belgiens propagiert wurde.
Als Mutter von zwei Kindern, liegt mein politisches Augenmerk selbstverständlich an einer sozial verträglichen Familien- und Sozialpolitik. Ich denke, dass Werte wie Solidarität und Chancengleichheit gerade in der heutigen Zeit gefragter sind denn je. Als langjähriges Mitglied der SP und als Vorsitzende der SP-Frauengruppe, konnte ich mir nun über einen langen Zeitraum hinweg ein Bild vom politischen Betrieb machen, und habe mich nun dazu entschlossen, mich für meine Mitmenschen zu engagieren. Mein oberstes Ziel ist hierbei die Mitwirkung an einer gerechten Gesellschaft, in der jeder eine faire Chance erhält und in der niemand auf der Strecke bleibt. Ein solch hehres Ziel ist meiner Ansicht nach nur mit der SP / PS zu erreichen.
Des Weiteren halte ich es für ungemein wichtig, dass gerade Frauen sich in die Entscheidungsprozesse in der Politik einklinken. Ich denke, dass es für viele Frauen noch immer eine nicht zu unterschätzende Hemmschwelle gibt, sich in der Politik zu engagieren. Dem möchte ich entgegenwirken und aufzeigen, dass eine moderne Gesellschaft auf engagierte Frauen angewiesen ist. Ich bin froh und dankbar, dass die SP / PS es mir ermöglicht, meinen Teil für eine gerechtere und solidarische Gesellschaft leisten zu können.
Wie groß sind die Chancen, gewählt zu werden?
So etwas kann man im Vorhinein nie genau sagen. Ich denke, dass ich angesichts meines Listenplatzes nicht davon ausgehen sollte, sicher in den Senat gewählt zu werden. Da bin ich realistisch. Dafür ist die PS-Liste einfach zu stark besetzt. Dennoch muss ich ganz klar sagen, dass ich antrete um auch gewählt zu werden. Sonst bräuchte ich dies ja nicht zu tun.
Ich denke, dass ich im Zuge des Wahlkampfs wichtige Erfahrungen sammeln werde, um in Zukunft meine Vorstellungen von einer auf Solidarität ausgerichteten Politik besser umsetzen zu können. Daher sehe ich den Wahlen sehr optimistisch entgegen, da ich meiner Ansicht nach nur – zumindest an Erfahrung – gewinnen kann. Ich denke, dass es mehr Politiker gibt, die nicht gewählt werden, als solche die es gleich im ersten Anlauf in ein Amt schaffen. Wichtig ist, einen Anfang zu machen und sich – gleich was passiert – nicht entmutigen zu lassen. Ich fühle mich jung, bin motiviert und möchte gerne Verantwortung für meine Mitmenschen übernehmen.

