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Ländliche Erneuerung, Kohäsions-, Gesundheits- & Sozialpolitik
Ländliche Erneuerung, Kohäsions-, Gesundheits- & Sozialpolitik
Austausch mit Niederösterreich liefert Denkanstösse für die DG
Im Rahmen einer zweitägigen Reise nach Niederösterreich konnten sich Ministerpräsident Lambertz sowie Gesundheits- und Sozialminister Mollers Ende Mai von den dortigen innovativen Ansätzen in diversen Politikbereichen überzeugen und verschiedenste Denkanstösse mit nach Hause nehmen.
Zum Auftakt des Aufenthalts fand ein Arbeitsgespräch mit Landeshauptmann Erwin Pröll statt, bei dem unter anderem das Thema der ländlichen Erneuerung erörtert wurde – ein Bereich in dem sich die DG bereits seit Jahren stark am niederösterreichischen Ansatz orientiert. Zudem nutzte der Gastgeber die Gelegenheit, der DG für deren Unterstützung im Rahmen der belgischen Ratspräsidentschaft zu danken, in deren Verlauf Niederösterreich eine hochkarätige Konferenz zur Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik in Brüssel organisiert hatte und dabei tatkräftig von der DG unterstützt worden war. „Bei dieser Initiative wurde erneut deutlich, wie wichtig ein breit gestricktes Netz an Kontakten für die Umsetzung europapolitischer Ziele ist, die auch für die DG von großem praktischen Interesse sind und die die Voraussetzung für eine zukünftige Förderung hiesiger Initiativen aus EU-Mitteln bilden“, kommentierte Lambertz die erfolgte Kooperation in diesem Bereich.
Im Anschluss an das Gespräch mit dem Landeshauptmann schilderte die für Soziales, Familie und Arbeit zuständige Landrätin Barbara Schwarz die Ziele der „sozialen Modellregion Niederösterreich“, die insbesondere in den Bereichen Kinderbetreuung und Pflege grundlegende Neuerungen anstrebt. „Von der Neu-Organisation der Landeskliniken in Niederösterreich und vom Konzept der sogenannten Sozialkoordinatoren werden wir uns ebenfalls bei der Umsetzung des REK inspirieren lassen“, so Minister Mollers in seiner Reaktion auf die Schilderungen der Landesrätin.
Auf der abschließenden EU-Konferenz „Zdravi – Gesundheit“ in St Pölten erörterte Ministerpräsident Lambertz die Wichtigkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und des Abbaus von Barrieren in diesem Bereich, wobei in erster Linie die 35-jährige Erfahrung der Kooperation innerhalb der Euregio zentral stand. Parallel dazu besuchte Minister Mollers gemeinsam mit Landesrätin Schwarz das SeneCura Pflege- und Sozialzentrum in Grafenwörth, das sich durch ein innovatives Konzept im Umgang mit demenzerkrankten Menschen auszeichnet. „Besonders innovativ ist der Ansatz, einen Kindergarten mitten in der Station für Menschen mit Demenz anzusiedeln. Anfangs war ich sehr skeptisch, konnte mich aber vor Ort von der gegenseitigen Bereicherung zwischen Kindern und Senioren überzeugen“, so Mollers.
