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Stellungnahme von Resi Stoffels zu den Geschäftsführungsverträgen mit „Prisma“ und SPZ
Stellungnahme von Resi Stoffels zu den Geschäftsführungsverträgen mit „Prisma“ und SPZ
„Strahlendes Beispiel für direkten Dienst am Bürger“
Sehr geehrter Herr Präsident!
Sehr geehrte Frau Ministerin!
Sehr geehrte Herren Minister!
Werte Kolleginnen und Kollegen!
Zu Beginn diese Stellungnahme möchte ich darauf hinweisen, dass ich diese für die Mehrheitsfraktionen – also PFF, ProDG und meine Fraktion, die SP – abgeben werde.
Wir werden den beiden Geschäftsführungsvertragsentwürfen aus vollem Herzen zustimmen. Geschäftsführungsverträge sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Dienstleister, da sie Planungssicherheit schaffen. Schließlich ist Planungssicherheit eine zentrale Bedingung zur Sicherung des Angebots der VoGs – hier im Besonderen der VoG Prisma und der VoG SPZ.
Die Dienstleistungspalette der beiden VoGs erstreckt sich unter anderem von juristischer Beratung für Frauen, über psychologische Hilfestellungen, Familientherapie, Opferbetreuung und Resozialisierungshife bis hin zur Therapieberatung. Dies sind allesamt Instrumente zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft und zur individuellen Wiedererlangung von Lebensmut und damit verbundener positiver Energie und Lebensfreude.
Die betreffenden Angebote sind für die Deutschsprachige Gemeinschaft unerlässlich, da sie strahlende Beispiele für den direkten Dienst an den Bürgerinnen und Bürgern der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind. Sie sorgen mit ihrer Arbeit für ein homogeneres soziales Gefüge, indem sie diejenigen, die plötzlich in eine schwere Krise geraten oder krisenbedingt an den Rand der Gesellschaft gelangen, die Möglichkeit geben, wieder zurück in die gesellschaftliche Mitte zu finden. Ein hehres Ziel, das auch weiterhin unterstützt werden muss.
Die vorliegenden Vorschläge sehen zudem weiterhin eine sozialverträgliche Preisgestaltung vor. So ist sichergestellt, dass auch Personen mit geringem Einkommen die Hilfsleistungen in Anspruch nehmen können. Für Personen, die dennoch nicht die nötigen Mittel aufbringen können, besteht nach wie vor die Möglichkeit, beim ÖSHZ eine Intervention zu beantragen.
Ein weiterer hervorzuhebender Aspekt ist die kurze Wartezeit bei beiden VoGs, die hoffentlich auch in Zukunft Bestand haben wird. Ein Erstgespräch wird binnen kürzester Zeit nach der Anfrage terminiert, sodass auf drängende Probleme auch kurzfristig und ohne großen bürokratischen Aufwand reagiert werden kann.
Wir denken, dass die Hilfsangebote und -maßnahmen von „Prisma“ und dem SPZ eine ungemein wichtige Rolle in einer modernen Gesellschaft spielen. Dies bedeutet nicht zuletzt, die Initiativen zu unterstützen, die für jeden offen sind und gerade dort ansetzen, wo die aus Eigeninitiative entstehende Selbsthilfe nicht mehr greift. Diese Zustände mögen zahlreiche Gründe haben, es gilt jedoch nicht, diese Zustände einer Bewertung zu unterziehen; vielmehr ist es wichtig und richtig, unterstützenden Vereinigungen, wie „Prisma“ und SPZ, die benötigten Mittel und Rahmenbedingen zur Verfügung zu stellen, um ihre wichtige Arbeit zu unterstützen und zu honorieren.
Wie Sie sehen, stellen Qualitäts- und Angebotssicherung die zentralen Aspekte der Geschäftsführungsverträge dar. Aus diesem Grund stehen die Mehrheitsfraktionen geschlossen hinter den vorliegenden Vorschlägen für besagte Geschäftsführungsverträge und begrüßen, dass das Dienstleistungsangebot und dessen Qualität durch diese Verträge bis 2014 unumstößlich abgesichert werden.
Ich danke für ihre Aufmerksamkeit!
Resi Stoffels
