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Charles Servaty - Cybermobbing und seine dramatischen Folgen
Frage von Charles Servaty, Vorsitzender der SP-Fraktion im PDG, an Ministerin Weykmans
Cybermobbing und seine dramatischen Folgen
Neben anderen Medienberichten haben in den jüngsten Wochen verschiedene Beiträge und Diskussionsrunden in Rundfunk und Fernsehen die vielfach dramatischen Folgen des Cybermobbings auf eindringliche Weise thematisiert. Dabei wurde überdeutlich, welche äußerst bedenkliche Weiterentwicklung das Cybermobbing im Vergleich zum klassischen Mobbing darstellt. Längst ist aus dem beunruhigenden Medienphänomen ein drastisches Gesellschaftsproblem geworden. Die Opfer werden durch Bloßstellung im Internet, permanente Belästigung oder durch Verbreitung falscher Behauptungen derart gemobbt, dass sie manchmal keinen anderen Ausweg als den Freitod finden. Opfer sind gleichermaßen Lehrer und Schüler, Kollegen und Mitarbeiter, Jüngere und Ältere, usw.
Welche die Medienkompetenz in der Deutschsprachigen Gemeinschaft fördernden Angebote widmen sich bisher dieser Problematik?
Gibt es Verhaltensempfehlungen an Schuldirektionen bzw. Schulgemeinschaften in der Deutschsprachigen Gemeinschaft für den Fall, dass sie von Eltern oder von Schülern über Cybermobbing informiert werden?
Wie könnte das Zusammenwirken der betroffenen Akteure gestaltet werden, um dieser gesellschaftlichen Herausforderung möglichst ganzheitlich zu begegnen?
Charles SERVATY
Vorsitzender der SP-Fraktion im PDG
Antwort der Ministerin
In ihrer Antwort verwies Ministerin Weykmans darauf, dass das Medienzentrum der DG gezielt Informationen und Publikation zu diesem Thema sammle. Des Weiteren würde die Studie „Medienkonsum, Schulleistungen und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen“ in absehbarer Zeit vorgestellt. Diese Studie würde sich auch mit dem Thema Cybermobbing befassen.
