MIT-REDEN MIT-WIRKEN MIT-VERANTWORTEN
SP-Frauengruppe
| Unser Motto lautet: „Zukunft braucht Mut, Zukunft braucht Frauen.“ Wir sind da! Wir wollen uns einsetzen gemäß der Devise des SP-Regionalverbands, die da heißt: Mit-denken, mit-reden, mit-machen! |
Die Frauengruppe der SP ist eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb des SP-Regionalverbands.
An den Treffen, Veranstaltungen und Diskussionen kann jede Frau teilnehmen, die Interesse hat. Für eine Mitarbeit ist keine Mitgliedschaft in der SP erforderlich. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.
Die Frauengruppe bietet Informationen durch Veranstaltungen innerhalb der DG, sie trifft sich zu Gesprächs- und Diskussionsrunden, organisiert und lädt zu kulturellen Events ein, organisiert oder besucht Veranstaltungen (Konzerte, Ausfahrten, Besichtigungen, Kursen,…). Sie ist vertreten bei den Veranstaltungen des SP-Regionalverbands und bringt, jedes Mal wenn sie dies für notwenig erachtet, ihre Meinung oder Anregung in die politische Diskussion ein.
Wir sind...
eine Gruppierung von Frauen, die sich am gesellschaftlichen und politischen Leben interessiert zeigt und sich für die Verwirklichung der Lebensqualität der Menschen im Allgemeinen und der Geschlechterdemokratie im Besonderen einsetzt.
Wir wollen…
- uns regelmäßig treffen und einander austauschen;
- Sprachrohr und Lobby aller Frauen sein;
- ein Forum für die Anliegen der Frauen in Staat und Gesellschaft sein;
- mehr Chancengerechtigkeit und eine bessere Partnerschaft in Familie, Arbeitswelt und Gesellschaft erreichen;
- und fordern eine eigenständige soziale Sicherung im Alter für Frauen, um sie materiell unabhängig zu machen;
- eine familienfreundliche Arbeitswelt;
- eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf;
- eine stärkere Beteiligung von Frauen an Führungsaufgaben, auch an politischen Mandaten und Ämtern;
- dass Frauen in freier Selbstverantwortung ihr Leben gestalten können;
- Frauen in Notsituationen Hilfe geben.
Hintergrund
Warum soll es eine Frauengruppe geben?
Wir wollen: Begegnung, Austausch, Hilfe, Beratung, Spaß und miteinander-Etwas-tun.
All das suchen wir Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen mit unterschiedlicher Intensität.
Die Arbeitswelt ist meistens so ausgefüllt, das gesellschaftliche Leben so hektisch, dass wir uns Freiräume vorbehalten möchten.
Die Vielfalt sich zu engagieren ist groß, die Entscheidung nicht leicht: worauf möchten wir uns einlassen?
Gerade in Zeiten, in denen die Familie und die Partnerschaft nicht mehr die konstante Beständigkeit garantieren, sind Kontakte zu Gruppen und professionellen Helferinnen und Helfern von unschätzbarer Bedeutung. Soziale Kontakte brauchen wir, um Isolation und Einsamkeit vorzubeugen!
Gut ist, wenn wir wissen, welche Angebote existieren. Wohin können wir uns wann wenden?
Die Frauengruppe soll bedeuten: die Erweiterung unseres Blickwinkels, die Stärkung der Fähigkeit unseren eigenen Weg zu gehen, Information und Kontakte zu anderen Frauen aufbauen und festigen.
In der Frauengruppe können wir Pläne schmieden, uns inspirieren lassen, uns Unterstützung holen. Hier ist Raum um zu diskutieren, zu streiten, zu weinen und zu lachen ... Überholtes zu Grabe zu tragen und Träume Realität werden zu lassen...
Nicht nur Politik…
Wir als Frauengruppe wollen uns nicht nur mit Politik beschäftigen. Wir wollen gemeinsam Freizeit gestalten und unter uns Frauen sein. Das kann alles Mögliche beinhalten. Zum Beispiel Konzerte besuchen, eine Besichtigungstour unternehmen, zum Weihnachtsmarkt fahren oder uns einfach mal bei einem Kaffee treffen und quatschen. Die Mitglieder der Gruppe werden selber entscheiden, was sie machen wollen. Natürlich sollen auch aktuelle Themen diskutiert werden. Und sollten wir mal feststellen, dass irgendwo irgendetwas nicht in Ordnung ist, wo die Politik eingreifen sollte, dann werden wir das thematisieren und über unsere Mandatsträger in die Politik einbringen.
Eines unserer Hauptanliegen ist die Familie!
Die „Familie“ ist einem ständigen Wertewandel unterworfen. Gesellschaftliche Veränderungen werden gerade in den aufbrechenden Familienstrukturen erkennbar: Alleinerziehende (Einelternfamilien), Patchwork-Familien und Familien mit gleichgeschlechtlichen Erziehenden.
Trotzdem erziehen immer noch überwiegend Frauen und Mütter die Kinder. Familienfrauen stellen einen Großteil ihrer Lebenszeit und Lebenskraft in den Dienst ihrer Familie, sei es für die Kinder oder später für hilfsbedürftige Eltern. Dies geschieht überwiegend durch unbezahlte Arbeit, mit einem hohen Grad an Zurückstellung der eigenen Bedürfnisse und geht oft einher mit dem Verzicht auf Selbstverwirklichung und persönliche Weiterentwicklung sowie u. U. der Abhängigkeit vom (allein verdienenden) Mann.
Die mangelnde familiäre und gesellschaftliche Anerkennung ihres Arbeitseinsatzes hinterlässt bei Frauen häufig nach einiger Zeit das Gefühl des "Ausgebranntseins" und der Leere.
Wie können wir Frauen uns regenerieren, Austausch, Anregungen und Impulse finden?
Wie können wir Hilfe finden, wenn sich unsere Lebensbedingungen verändern und wir nicht mehr alleine mit unseren Fragen und Problemen zurechtkommen?
Auch hier, an den vielen Stationen der Entwicklung als "Familienfrau und Mutter" brauchen wir Frauen Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Frauen. Themen wie Schwangerschaft, Geburt, Kindererziehung, Umorientierung, eventuell Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach der Familienphase, beinhalten eine Fülle von Fragen und möglichen Antworten.
Arbeitsweise
Die Treffen in der Gruppe finden alle 4 – 6 Wochen statt. Ort und Datum werden von der Gruppe entschieden.
Alle Mandatare der SP, auf allen Ebenen, sowie die Intendanz des Regionalverbands stehen der Frauengruppe zu jeder Zeit zur Verfügung.
Die Organisation liegt in den Händen von Frau Sandra Schrauben. Wenn wir ihr Interesse geweckt habe, dann können Sie sich jederzeit bei uns melden, um weitere Informationen zu erhalten. Vielleicht können wir Sie ja bald auf einem unserer Treffen begrüßen.

