Jusos

Für eine Gemeinde zum Anfassen!


Pressemitteilung der Jusos Ostbelgien zu ihren Ideen und Ambitionen in Eupen und Kelmis

Geht es nach den Jusos Ostbelgien, werden Eupen und Kelmis bald #digital, #sportlich und #erlebbar: Was die Gemeinde zur Verfügung stellt, soll für alle Bürger und Besucher zugänglich sein. Und das möglichst günstig oder sogar kostenlos!

Vor allem in einem Punkt waren sich die Jusos bei ihrem letzten Treffen einig: In Eupen und Kelmis steckt ein enormes Potenzial. Schon heute gibt es viele Möglichkeiten, sich auszutoben. Damit verweisen sie unter anderem auf die gut ausgebaute Sportinfrastruktur. Eng damit verbunden sind die zahlreichen Vereine, in denen man seinen Hobbies nachgeht und Freunde und Bekannte trifft.

„Es geht aber immer besser“, sagt Davy Pirard von den Jusos. So sollen verschiedene „Outdoor“-Sportgeräte zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise ein überdachter Basketballplatz in Kelmis oder ein Fußballfeld auf einer Kettenisser Wiese – ganz nach den Vorbildern des Bewegungsparcours und des Trimm-Dich-Pfades in Eupen. Außerdem sollen Jugendgruppen die Sport- und Freizeitmöglichkeiten der „PPP-Schulen“ zu einem geringen Preis mieten dürfen.

Es soll zudem ein weiterer Schritt in Richtung „Smart City“ gewagt werden, finden die Jusos. „Wir haben beispielsweise immer noch keine richtigen WLAN-Hotspots. Wenn man als Jugendlicher noch nicht das Geld für einen ,großen‘ Handyvertrag hat, ist man oft aufgeschmissen. Denn ohne Internetzugang funktioniert nicht mehr viel“, so Björn Klinkenberg von den Jusos Ostbelgien.

Kritik üben die Jusos bei den Ausgehmöglichkeiten in Eupen. „Hier ist das Freizeitangebot ausbaufähig“, findet Emelie Erkens. Die Stadt soll deshalb Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, um Veranstaltern kostengünstig „den nötigen Raum“ zu verschaffen.

„Wir wollen, dass die Stadt für jeden Bürger und Besucher erlebbar und bezahlbar wird. Alles, was die Gemeinde zur Verfügung stellt, soll von jedem günstig oder gratis genutzt werden können. Das geht von W-Lan Hotspots über Sportmöglichkeiten bis hin zu sauberen und belebten Parks“, so Stefan Braun. „Warum nicht auch mal über ein Paintball-Gelände, eine Schlittschuhbahn, einen Kletterpark oder einen Escape Room nachdenken? Es gibt so viele Möglichkeiten!“

Seit knapp vier Jahren setzt die SP ihre Verjüngung konsequent durch. Dazu haben Minister Antonios Antoniadis und SP-Präsident Matthias Zimmermann den Startschuss gegeben. Jetzt kommen weitere junge Menschen hinzu, die ihre Ideen und Wünsche in die Programmgestaltung einbringen möchten. „Unser Nachwuchs bekommt Zuwachs“, so Matthias Zimmermann zuversichtlich. „Als junger Mensch erfüllt es einen sehr, die eigenen Ideen mit einzubringen. Diese Gelegenheit wurde mir vor zweieinhalb Jahren gegeben. Die Möglichkeit, etwas bewegen zu können, möchte ich gemeinsam mit unseren Jusos nutzen.“

„Moderne Parteien müssen jungen Menschen und ihren Ideen einen Platz geben, um moderne Politik zu gestalten“, so Zimmermann. Das wird sich auch inhaltlich und personell bei den nächsten Kommunalwahlen zeigen. Die SP ist die einzige Partei, die von ihren Sektionen eine gewisse Quote junger Kandidaten auf den Listen fordert, um neue Gesichter in die Politik zu bekommen und um sich thematisch zu erneuern.

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